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Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2017

  • Teilnehmerfoto Interview:
    Fachgebiet:
    Biologie
    Schule:
    Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz
    Mitglieder:
    (St.-Nr. 4) Henri Leschzinski

    Auswirkungen der FSC-Referenzfläche auf den Brutvogelbestand im Crimmitschauer Wald

    Der 1993 gegründete Forest Stewardship Council® (FSC) hat es sich zum Ziel gesetzt, eine umweltfreundliche Bewirtschaftung von Wäldern zu sichern. Kommunale Forstbetriebe müssen unter anderem, um ein FSC-Zertifikat zu erhalten, 5 % ihrer Holzbodenfläche als Referenzfläche ausweisen. Diese ist unbewirtschaftet und dient als Orientierung für die Bewirtschaftung des restlichen Waldes.
    In der Arbeit soll am Beispiel des Crimmitschauer Walds in Chemnitz überprüft werden, ob eine an der Referenzfläche orientierte Waldbewirtschaftung in Hinsicht auf den Brutvogelbestand sinnvoll ist. Zu diesem Zweck wurden in der Brutsaison 2016 die Brutvogelpopulationen einer Referenzfläche und einer bewirtschafteten Vergleichsfläche mittels Revierkartierung erfasst. Mit diesen Daten soll ein Zusammenhang zwischen Biotopstrukturen und brütenden Arten hergestellt, und durch den Vergleich der Revierdichten auf beiden Flächen sowie des Vorkommens bestimmter Indikatorarten obige Fragestellung beantwortet werden.
  • Teilnehmerfoto Interview:
    Fachgebiet:
    Biologie
    Schule:
    Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen
    Mitglieder:
    (St.-Nr. 5) Lisa-Marie Pumpa

    Das Eiablageverhalten der Cimex lectularius Linnaeus

    Es wurde das Eiablageverhalten der Bettwanze, Cimex lectularius Linnaeus, untersucht. Im Speziellen standen die Parameter Zeit und Lebensumfeld im Mittelpunkt der Forschung. Hierzu wurde zunächst der circadiane Rhythmus betrachtet, also inwieweit Unterschiede von Nacht und Tag beziehungsweise Helligkeit und Dunkelheit eine Rolle bei der Eiablage spielen. Anschließend wurde der Fokus auf die Laufoberfläche der Bettwanzen gelegt, indem die Eiablage auf verschiedenen rauen Oberflächen analysiert wurde.
  • Teilnehmerfoto Interview:
    Fachgebiet:
    Biologie
    Schule:
    Wilhelm-Ostwald-Schule - Gymnasium der Stadt Leipzig
    Mitglieder:
    (St.-Nr. 6) Ferdinand Wagner, Amin Behzad

    Nachweis der neuronalen Proteine Tau-Protein und alpha-Synuclein in der Blutserum-Exosomen-Fraktion als Grundlage für die Frühdiagnostik von Morbus Alzheimer

    Exosomen sind Vesikel, die unter anderem RNA und verschiedene Proteine wie das Tau-Protein enthalten. Eine Bestimmung der Tau-Protein-Konzentration in humanem Serum kann eine Möglichkeit zur Frühdiagnostik der Alzheimerschen Erkrankung, kurz AD, darstellen. Zur Zeit wird die AD über eine Liquoranalyse diagnostiziert. Dieser Liquor wird durch Lumbalpunktion entnommen. Da für die Durchführung einer Lumbalpunktion eine Verdachtsdiagnose vorliegen muss, eignet sich dieses invasive Verfahren nicht zur Frühdiagnostik von AD. Eine Früherkennung ist jedoch sehr wichtig, da die AD bei einer klinischen Diagnose schon irreparable Schäden hinterlassen hat. Außerdem müssen für die Entwicklung zukünftiger Medikamente zur Heilung bzw. Therapie von AD, Personen gefunden werden, die im Frühstadium erkrankt sind, da in diesem Stadium die Effektivität einer Therapie wesentlich höher ist.
    Dafür haben wir humanes und tierisches Blutserum auf Exosomen und Tau-Protein-Konzentration untersucht und verschiedene biochemische Analysemethoden auf ihre Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit getestet. Dabei konnten wir sowohl Exosomen als auch Tau-Protein mit allen Methoden nachweisen, jedoch nur beim ELISA-Verfahren präzise quantifizieren können. So konnten wir Analysemethoden für weiteres Arbeiten ausschließen, aber auch eine Methode, den ELISA, präferieren. Das neuronale Protein alpha-Synuclein, das ein Biomarker für die Parkinson-Erkrankung ist, war indes nicht nachweisbar.
  • Fachgebiet:
    Biologie
    Schule:
    Werner-von-Siemens-Gymnasium Großenhain
    Mitglieder:
    (St.-Nr. 7) Hanna Obenaus

    Untersuchung der substratspezifischen Laccaseproduktion durch Basidiomyceten

    Mein Projekt befasst sich mit der Laccaseproduktion durch Basidiomyceten und den Einflüssen einer Substratänderung.
    Ich führte zunächst ein Screening durch, um die geeignetsten Produzenten zu detektieren. Im weiteren Verlauf kultivierte ich die ausgewählten Pilzstämme auf drei unterschiedlichen festen Substraten und prüfte nach bestimmeten Zeiträumen den Enzymgehalt mit Hilfe eines Photometers.
    In einem zweiten Versuch kultivierte ich nur einen Pilzstamm in einem flüssigen Medium, dem jeweils bestimmte Zusätze in zwei Konzentrationen beigefügt wurde. Auch bei diesem Versuch wurde der Enzymgehalt in bestimmten Zeitabständen bestimmt und dokumentiert.
    Nach einer Auswertung und Diskussion der Ergebnisse war eine Empfehlung für einen guten Produzenten und ein passendes Substrat möglich.