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Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018 Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018

jugend forscht 22. bis 24. März 2018

  • Landessieg im Fachgebiet Chemie

    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden
    Mitglieder: (St.-Nr. 6) Konstantin Urban

    In Hinblick auf eine spätere Anwendung, Trinkwasser von darin gelösten Schadstoffen wie Uran zu bereinigen, verfolgt diese Arbeit das Ziel, den Kenntnisstand der Koordinationschemie im Bereich der Komplexbildung von Iminliganden mit Schwermetallen zu erweitern. So sollen diese koordinativ gebunden und eine Reinigung durch Extraktionsvorgänge somit erleichtert werden. Dafür gilt es, geeignete Liganden zu finden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde Glucosamin mit verschiedenen Benzaldehyden wie Salicylaldehyd umgesetzt. Glucosamin ist das deacetylierte Monomer des reichlich vorkommenden Polysaccharids Chitin, das früher bereits eine Affinität zum Binden von Schwermetallen zeigte. Der entstandene Iminligand wurde durch die Elementaranalyse und NMR-Spektroskopie auf Reinheit und Struktur sowie unter Verwendung von Kupfer(II)-Ionen, welche die radioaktiven Uranionen zunächst ersetzten, mittels eines Kristallansatzes und der UV/Vis-Spektroskopie auf seine Komplexbildungseigenschaften untersucht.
  • Landessieg im Fachgebiet Chemie

    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Wilhelm-Ostwald-Schule - Gymnasium der Stadt Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 7) Pascal Reeck

    Eine erst kürzlich entwickelte Methode zur Strukturaufklärung von Proteinen basiert auf der Verwendung von Gold-Nanostrukturen. Diese Arbeit hat die Untersuchung der gepulsten Elektrodeposition zur Herstellung von mit Gold beschichteten Nanostrukturen zum Ziel, da die Herstellung solcher Strukturen mit den üblichen Verfahren wie zum Beispiel der Glanzwinkeldeposition in der technischen Umsetzung sehr teuer ist. Im Gegensatz zum Galvanisieren mit Gleichstrom sorgt die gepulste Elektrodeposition für eine gleichmäßigere Beschichtung mit Gold. Es werden auch kleinere Zwischenräume mit großer Oberfläche vergoldet, ohne dass die Lösung entsättigt wird.
    Im Experiment wurden Nanostrukturen mit Gold beschichtet und die Einflüsse von verschiedenen Parametern auf die Struktur der Goldschicht untersucht. Dabei wurde sowohl die Pulsdauer und Pulslänge, als auch das Verhältnis von AN- zu AUS-Phase variiert. Es konnte eine Vielzahl an Schichtdicken und Oberflächenbeschaffenheiten erzeugt werden.