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Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018 Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018

jugend forscht 22. bis 24. März 2018

  • Landessieg im Fachgebiet Biologie
    WIN Schülerpreis für Wissenschaftlichkeit und Innovation

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung - Universität Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 3) Jonas Rotter

    Die Arbeit befasst sich mit einem der in Folge der Alzheimer-Demenz beobachtbaren pathologischen Merkmal, den ß-Amyloid-Plaques. Thematisiert wird dabei die immunhistochemische Färbung dieser im Hirn abgelagerten Plaques, die durch Immunfluoreszenz sichtbar gemacht werden können, wobei Hirnschnitte aus transgenen Mäusen unterschiedlichen Alters (3-24 Monate) entnommen wurden. Bei diesen genmanipulierten Tieren handelt es sich um die Mauszüchtung Tg2576, welche eine schwedische Mutation des menschlichen Amyloid-Vorläuferproteins überproduzieren und folglich eine erhöhte Menge an Amyloid-Beta-Peptiden und Amyloid-Plaques aufweisen, welche ab dem 10. Lebensmonat auftreten. Zielsetzung war, eine fortlaufende Entwicklung der Ablagerungen bei Tieren verschiedener Altersstufen durch Einsatz eines neuen Antikörpers mit Namen McSA1 sichtbar zu machen.
  • 2. Platz im Fachgebiet Biologie
    Studienseminar "Kerschensteiner Kolleg"

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen
    Mitglieder: (St.-Nr. 4) Adnan Abouelela

    Die Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Eph-Rezeptor in der Flügelimaginalscheibe der Taufliege Drosophila melanogaster. Der Eph-Rezeptor gehört der Klasse der RTK-Rezeptoren an und war bislang nur durch seine Funktion im Rhombencephalon bekannt. Kürzlich konnte dieses Protein nun auch in der Flügelimaginalscheibe nachgewiesen werden. In dieser Arbeit werden erste Ergebnisse zur Charakteristik und Funktion des Eph-Rezeptors genau an dieser Stelle vorgestellt. Hierbei wurden zuerst Untersuchungen zum Expressionsort durchgeführt. Im Weiteren wurde der Verdacht einer post-transkriptionalen Regulation überprüft. An diese Untersuchungen schlossen sich Experimente zu mechanischen Zugkräften entlang derjenigen Kompartimentsgrenze an, die anteriores und posteriores Kompartiment trennt. Darauf aufbauend wurde eine mögliche Regulation und Abhängigkeit vom Signalprotein Hedgehog überprüft. Methodisch basiert die Arbeit auf der Verwendung des Gal4/UAS-Systems, der RNA-Interferenz, spezifischer Antikörperfärbungen und der Laserablation.
  • 2. Platz im Fachgebiet Biologie
    Sonderpreis Biodiversität und Naturschutz

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Matthes-Enderlein-Gymnasium Zwönitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 5) Julia Förster

    Während meines Projektes untersuchte ich, wie man die derzeit genutzten Methoden der hyperthermischen Behandlung von mit Varroose betroffenen Bienenvölkern verändern und optimieren kann.
    Hierzu erforschte ich zuerst die Temperaturempfindlichkeit von adulten Milben mittels eines Heiztischmikroskopes. Dabei beheizte ich entweder einzelne Milben oder einen gesamten Wabenausschnitt mit einer konstanten Temperatur und überprüfte nach einem bestimmten Zeitraum die Mortalitätsrate. Die Ergebnisse dieser Experimente wandte ich auf die Entwicklung einer innovativen Methode der hyperthermischen Behandlung an. Hierbei handelt es sich um eine beheizbare Wabe, die ermöglicht, dass das mit Milben befallene Bienenvolk im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden der hyperthermischen Behandlung nicht von außen, sondern von innen beheizt wird, wodurch eine höhere Mortalitätsrate bei den Milben erreicht werden soll.