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Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018 Jugend forscht - Landeswettbewerb Sachsen 2018

jugend forscht 22. bis 24. März 2018

  • Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt

    Fachgebiet: Arbeitswelt
    Schule: "Glückauf"-Gymnasium Dippoldiswalde / Altenberg
    Mitglieder: (St.-Nr. 1) Julia-Marie Gläser

    Bei der Vorliegenden Arbeit handelt es sich um die gekürzte Fassung einer Besonderen Lernleistung im Rahmen des Abiturs:
    Die Otitis externa (Entzündung des Gehörgangs) ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Haustieren. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzt sie sich kritisch mit den vorhandenen Informationen zur Otitis externa auseinander und gibt einen Überblick über Ursachen, Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung bei Hunden und Katzen. Im zweiten Teil der Arbeit wird anhand einer Fallstudie das Auftreten der Otitis externa bei Hunden und Katzen näher untersucht. Dabei wird auch ein möglicher Zusammenhang zwischen Otitis externa und dermatologischen Erkrankungen, sowie Futtermittelunverträglichkeiten in Betracht gezogen. Wie die Autorin mit dieser Arbeit zeigen kann, ist eine weitere Forschung zu diesem Thema wichtig, um eine bessere Diagnostik und eine effektivere Therapie zu gewährleisten. Dafür müssten, in Ausblick auf zukünftige Untersuchungen, Studien über einen längeren Zeitraum und eine größere Stichprobenanzahl geführt werden.
  • 2. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt
    Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Sonderpreis Unternehmertum

    Fachgebiet: Arbeitswelt
    Schule: Gymnasium Brandis
    Mitglieder: (St.-Nr. 2) Alexander Kuhn, Anna Lucia Ackermann, Marcel Beyer

    Dieses Projekt baut auf dem Vorjahresprojekt auf. Wir beschäftigen uns genauer mit der Ernte und notwendigen Behandlung der Maisspindeln um dieser dann als Dämmstoff nutzbar zu machen. Dabei gehen wir besonders auf die erforderlichen Arbeitsschritte ein.
  • Landessieg im Fachgebiet Biologie
    WIN Schülerpreis für Wissenschaftlichkeit und Innovation

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung - Universität Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 3) Jonas Rotter

    Die Arbeit befasst sich mit einem der in Folge der Alzheimer-Demenz beobachtbaren pathologischen Merkmal, den ß-Amyloid-Plaques. Thematisiert wird dabei die immunhistochemische Färbung dieser im Hirn abgelagerten Plaques, die durch Immunfluoreszenz sichtbar gemacht werden können, wobei Hirnschnitte aus transgenen Mäusen unterschiedlichen Alters (3-24 Monate) entnommen wurden. Bei diesen genmanipulierten Tieren handelt es sich um die Mauszüchtung Tg2576, welche eine schwedische Mutation des menschlichen Amyloid-Vorläuferproteins überproduzieren und folglich eine erhöhte Menge an Amyloid-Beta-Peptiden und Amyloid-Plaques aufweisen, welche ab dem 10. Lebensmonat auftreten. Zielsetzung war, eine fortlaufende Entwicklung der Ablagerungen bei Tieren verschiedener Altersstufen durch Einsatz eines neuen Antikörpers mit Namen McSA1 sichtbar zu machen.
  • 2. Platz im Fachgebiet Biologie
    Studienseminar "Kerschensteiner Kolleg"

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen
    Mitglieder: (St.-Nr. 4) Adnan Abouelela

    Die Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Eph-Rezeptor in der Flügelimaginalscheibe der Taufliege Drosophila melanogaster. Der Eph-Rezeptor gehört der Klasse der RTK-Rezeptoren an und war bislang nur durch seine Funktion im Rhombencephalon bekannt. Kürzlich konnte dieses Protein nun auch in der Flügelimaginalscheibe nachgewiesen werden. In dieser Arbeit werden erste Ergebnisse zur Charakteristik und Funktion des Eph-Rezeptors genau an dieser Stelle vorgestellt. Hierbei wurden zuerst Untersuchungen zum Expressionsort durchgeführt. Im Weiteren wurde der Verdacht einer post-transkriptionalen Regulation überprüft. An diese Untersuchungen schlossen sich Experimente zu mechanischen Zugkräften entlang derjenigen Kompartimentsgrenze an, die anteriores und posteriores Kompartiment trennt. Darauf aufbauend wurde eine mögliche Regulation und Abhängigkeit vom Signalprotein Hedgehog überprüft. Methodisch basiert die Arbeit auf der Verwendung des Gal4/UAS-Systems, der RNA-Interferenz, spezifischer Antikörperfärbungen und der Laserablation.
  • 2. Platz im Fachgebiet Biologie
    Sonderpreis Biodiversität und Naturschutz

    Fachgebiet: Biologie
    Schule: Matthes-Enderlein-Gymnasium Zwönitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 5) Julia Förster

    Während meines Projektes untersuchte ich, wie man die derzeit genutzten Methoden der hyperthermischen Behandlung von mit Varroose betroffenen Bienenvölkern verändern und optimieren kann.
    Hierzu erforschte ich zuerst die Temperaturempfindlichkeit von adulten Milben mittels eines Heiztischmikroskopes. Dabei beheizte ich entweder einzelne Milben oder einen gesamten Wabenausschnitt mit einer konstanten Temperatur und überprüfte nach einem bestimmten Zeitraum die Mortalitätsrate. Die Ergebnisse dieser Experimente wandte ich auf die Entwicklung einer innovativen Methode der hyperthermischen Behandlung an. Hierbei handelt es sich um eine beheizbare Wabe, die ermöglicht, dass das mit Milben befallene Bienenvolk im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden der hyperthermischen Behandlung nicht von außen, sondern von innen beheizt wird, wodurch eine höhere Mortalitätsrate bei den Milben erreicht werden soll.
  • Landessieg im Fachgebiet Chemie

    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden
    Mitglieder: (St.-Nr. 6) Konstantin Urban

    In Hinblick auf eine spätere Anwendung, Trinkwasser von darin gelösten Schadstoffen wie Uran zu bereinigen, verfolgt diese Arbeit das Ziel, den Kenntnisstand der Koordinationschemie im Bereich der Komplexbildung von Iminliganden mit Schwermetallen zu erweitern. So sollen diese koordinativ gebunden und eine Reinigung durch Extraktionsvorgänge somit erleichtert werden. Dafür gilt es, geeignete Liganden zu finden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde Glucosamin mit verschiedenen Benzaldehyden wie Salicylaldehyd umgesetzt. Glucosamin ist das deacetylierte Monomer des reichlich vorkommenden Polysaccharids Chitin, das früher bereits eine Affinität zum Binden von Schwermetallen zeigte. Der entstandene Iminligand wurde durch die Elementaranalyse und NMR-Spektroskopie auf Reinheit und Struktur sowie unter Verwendung von Kupfer(II)-Ionen, welche die radioaktiven Uranionen zunächst ersetzten, mittels eines Kristallansatzes und der UV/Vis-Spektroskopie auf seine Komplexbildungseigenschaften untersucht.
  • Landessieg im Fachgebiet Chemie

    Fachgebiet: Chemie
    Schule: Wilhelm-Ostwald-Schule - Gymnasium der Stadt Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 7) Pascal Reeck

    Eine erst kürzlich entwickelte Methode zur Strukturaufklärung von Proteinen basiert auf der Verwendung von Gold-Nanostrukturen. Diese Arbeit hat die Untersuchung der gepulsten Elektrodeposition zur Herstellung von mit Gold beschichteten Nanostrukturen zum Ziel, da die Herstellung solcher Strukturen mit den üblichen Verfahren wie zum Beispiel der Glanzwinkeldeposition in der technischen Umsetzung sehr teuer ist. Im Gegensatz zum Galvanisieren mit Gleichstrom sorgt die gepulste Elektrodeposition für eine gleichmäßigere Beschichtung mit Gold. Es werden auch kleinere Zwischenräume mit großer Oberfläche vergoldet, ohne dass die Lösung entsättigt wird.
    Im Experiment wurden Nanostrukturen mit Gold beschichtet und die Einflüsse von verschiedenen Parametern auf die Struktur der Goldschicht untersucht. Dabei wurde sowohl die Pulsdauer und Pulslänge, als auch das Verhältnis von AN- zu AUS-Phase variiert. Es konnte eine Vielzahl an Schichtdicken und Oberflächenbeschaffenheiten erzeugt werden.
  • 2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

    Fachgebiet: Geo- und Raumwissenschaften
    Schule: Schülerforschungszentrum "almaLab", Universität Leipzig / Fakultät für Physik und Geowissenschaften
    Mitglieder: (St.-Nr. 8) Matthias Wendt

    In meinem Projekt "Gravitationswellendetektion durch Michelson-Interferometer" geht es um die im Jahre 2015 nachgewiesenen Gravitationswellen. In meiner Vorbereitung stellte ich mir Fragen wie: "Was sind Gravitationswellen?", "Wie ist Albert Einstein auf das Phänomen der Gravitationswellen gestoßen?" und letztendlich die Frage "Wie gelang es den Wissenschaftlern Gravitationswellen mithilfe des Michelson-Interferometers zu beweisen?".
  • Landessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik

    Fachgebiet: Mathematik/Informatik
    Schule: Freies Gymnasium Borsdorf (Staatlich genehmigte Ersatzschule)
    Mitglieder: (St.-Nr. 10) Felix Loos

    Mein Jugend forscht Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer künstlichen Intelligenz auf Basis von neuronalen Netzen für Industrieroboter. Dabei soll der Roboter eine zuvor gezeigte Aufgabe möglichst genau wiederholen. Anschließend soll der Roboter in der Lage sein, eine ähnliche Aufgabe zu lösen, wenn sich die Ausgangsbedingungen leicht ändern.
    Der Forschungsschwerpunkt ist das Entwickeln und Vergleichen der Architektur neuronaler Netze, sowie das Optimieren des Lernvorgangs. Das Ziel meiner Arbeit ist es, am Ende einen Algorithmus zu entwickeln, der universell auf einfache Aufgaben, wie sie zum Beispiel in der Industriemontage vorkommen, anwenden zu können.
  • 2. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik

    Fachgebiet: Mathematik/Informatik
    Schule: Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 9) Samuel Vlad Borodi, Annegret Seibt

    Das Projekt untersucht die gängigen Mischmethoden (Überhandmischen, Riffle-Shuffle etc.), die bei Amateuren und professionellen Spielern beobachtet werden können, und wertet diese nach der Zufälligkeit der Mischdurchgänge aus; dabei wird das Mischen einerseits wahrscheinlichkeitstheoretisch modelliert, andererseits auch durch ein Computerprogramm (C++) nachgestellt und mittels einer Wahrscheinlichkeitsmatrix beurteilt.
  • 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik
    Sonderpreis Jahresabonnement "Spektrum der Wissenschaft"

    Fachgebiet: Mathematik/Informatik
    Schule: Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen
    Mitglieder: (St.-Nr. 11) Pascal Juppe

    Durch Bestrahlung eines Moleküls mit Infrarotstrahlung werden Molekülschwingungen angeregt. Dabei ist die Schwingungsfrequenz von der schwingenden Masse der Atome, der Schwingungsart, der Bindungsart und der Bindungsstärke abhängig. Das so entstehende IR-Spektrum des Stoffes ist einzigartig. Daher ist die Infrarotspektroskopie ein beliebtes Mittel zur Identifikation von unbekannten Stoffen. Problematisch dabei ist jedoch, dass die Zusammensetzung eines Stoffes nicht direkt in seinem IR-Spektrum zu erkennen ist. Deshalb wird das Spektrum des analysierten Stoffes mit einem Referenzspektrum abgeglichen und so die Substanz identifiziert. Liegt aber kein solches Referenzspektrum vor, kann der Stoff nicht identifiziert werden. Um dieses Problem zu lösen, möchte ich mit dieser Arbeit die Grundlagen einer Software vorstellen, die mithilfe neuronaler Netzwerke ein aufgenommenes Spektrum analysiert und daraus Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des analysierten Stoffes zieht.
  • 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik
    Sonderpreis Forschungspraktikum Leibnitz-Institut für Katalyse

    Fachgebiet: Mathematik/Informatik
    Schule: Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Chemnitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 12) Mantas Kandratavičius

    In mein Projekt werde ich über die Stärken und Schwächen von unterschiedlichsten Methoden, die zur Lösung dieses problems beitragen, Aussage treffen. Ich werde verschiedene Lösungsansätze vorschlagen immer mit dem Ziel im Blick, der Lösung des Problems näher und näher zu kommen.
    Da es keine Lösung für das Problem geben könnte, werde ich mich darauf konzentrieren, die Methoden und Versuche die zur Lösung des Problems führen näher zu erläutern. Ein funktionsfähiges Programm is notwendig um diese Problem zu lösen, meine Aufgabe wird es sein verschiedene Programme auf ihre Stärken und Schwächen zu prüfen und auszuwerten.
  • 2. Platz im Fachgebiet Physik
    ARTE Xenius-Preis für lebendige Wissenschaft

    Fachgebiet: Physik
    Schule: Gymnasium "Luisenstift" Radebeul
    Mitglieder: (St.-Nr. 16) Tim Hebenstreit

    In dieser Jugend forscht Arbeit geht es um sog. Z-prime-Bosonen – hypothetische Teilchen, die durch eine mögliche Erweiterung des Standardmodells der Teilchenphysik vorhergesagt werden.
    Zu Beginn dieser Arbeit sollen einige theoretische Grundlagen beleuchtet werden. Danach werden im experimentellen Teil Daten des OpenData-Portals des ATLAS-Experiments vom CERN ausgewertet und so Schlussfolgerungen für die Theorie des Z-prime-Bosons gezogen. Ziel ist es, bestmögliche Selektionskriterien für die Suche nach dem Z-prime-Boson bei verschiedenen Massenhypothesen herauszufinden. Mithilfe dieser Selektionskriterien kann anschließend geprüft werden, ob die verfügbaren Daten ausreichen, um signifikante Aussagen über die Existenz des hypothetischen Teilchens zu treffen.
    Anschließend wird das erarbeitete Analyseprogramm während der CERN Projektwochen 2017 in ein sogenanntes Online-Notebook implementiert, um die gewonnenen Erkenntnisse der Allgemeinheit zugänglich zu machen.
  • 3. Platz im Fachgebiet Physik
    Sonderpreis Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik

    Fachgebiet: Physik
    Schule: Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz
    Mitglieder: (St.-Nr. 14) Robin Frigge

    In meinem Projekt, habe ich mich mit der Schwingung einer Gitarrensaite auseinandergesetzt. Dabei habe ich die Saite jedoch nicht konventionell durch zupfen ausgelenkt, sondern mittels eines Elektromagneten. Durch den Wechselstrom der ein veränderliches Magnetfeld der Spule zur Folge hat, wird die Stahlsaite der Gitarre angeregt zu einer Schwingung. Dabei lässt sich die Frequenz der Schwingung, also der entstehende Ton, durch die Frequenz des Wechselstromes beeinflussen. Dazu habe ich verschiedenste Messungen gemacht, unter Anderem habe ich Resonanzkurven aufgenommen.
  • 3. Platz im Fachgebiet Physik
    Sonderpreis Forschungspatenschaft Rossendorf

    Fachgebiet: Physik
    Schule: Arwed-Rossbach-Schule - Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 15) Jacob Lovis Vogler, Tobias Hanf

    Wir bearbeiten und analysieren die Funktionsweise eines Tesla-Ventils und gehen dabei folgenden Leitfragen nach:

    - wie funktioniert ein Tesla-Ventil?
    - was unterscheidet die beiden Flussrichtungen
    - welche Vorteile bietet ein Tesla-Ventil? Welche Nachteile?
    - mögliche Bauweisen und Parameter eines Tesla-Ventils?
    - wie gut ''funktioniert'' mein eigenes Tesla-Ventil?
  • Landessieg im Fachgebiet Technik

    Fachgebiet: Technik
    Schule: Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden
    Mitglieder: (St.-Nr. 19) Vincent Voigtländer

    Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Roboter mit omnidirektionalen Antrieb entwickelt. Im ersten Schritt entstand ein mathematisches Modell der Kinematik eines solchen Roboters, welches anschließend in einem Microcontroller Arduino implementiert wurde. Weitere Bestandteile der Arbeit sind einerseits die Konstruktion und der physische Aufbau des Roboters sowie andererseits das Entwickeln und Umsetzen von elektrischen Schaltungen zur Verknüpfung der einzelnen Komponenten. Schließlich erforderte die Durchführung der gewünschten Fahrmanöver die Entwicklung einer geeigneten Software zur Steuerung des Roboters.
    Um nicht kalkulierbare Störungen reglungstechnisch zu kompensieren, wurde eine Drehwinkelmesseung durch einen Reflexkoppler in Verbindung mit einer Elektronik-Platine selbst entwickelt und umfassend entstört.
    Zur Nutzbarkeit für praktische Anwendungen wird zurzeit ein Bluetooth-Modul eingebunden, so dass der Fahrauftrag via Smartphones vogegeben werden kann.
  • 2. Platz im Fachgebiet Technik
    Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
    Sonderpreis Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik
    Sonderpreis Teilnahme an der JugendUnternimmt summer school - Innovative Geschäftsideen mit Unternehmercourage

    Fachgebiet: Technik
    Schule: Schiller-Gymnasium Bautzen
    Mitglieder: (St.-Nr. 18) Robin Henke

    Der Einsatz von Mikrokontrollern greift in alle Lebensbereiche. So soll diese Zukunft auch im Unterricht fernab von Lehrplänen erlebbar, interessant und begeisternd Einzug halten. Dazu habe ich ein Jahr lang Schüler mit meinem Konzept im Freizeitbereich den Controller näher gebracht. Mein selbst gestalteter Baukasten liefert die Voraussetzungen dafür. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmer Wirkungsweise, Programmierung und Einsatzmöglichkeiten kennen.
  • 3. Platz im Fachgebiet Technik

    Fachgebiet: Technik
    Schule: Wilhelm-Ostwald-Schule - Gymnasium der Stadt Leipzig
    Mitglieder: (St.-Nr. 20) Lea Emmerich

    Es soll ein Roboter für den Katastropheneinsatz geschaffen werden, dessen Struktur sich an dem Biologischen Vorbild von Insekten orientieren soll, damit er sich schnell und agil fortbewegen kann.
    Künstliche Muskeln versprechen Vorteile als Alternativen zu herkömmlich verwendeten Elektromotoren. Sie imitieren den linear approximierten Verlauf von Kontraktion und Entspannung, ein Hauptmerkmal natürlicher Muskeln, was zu einer besseren Umsetzung naturähnlicher Bewegungsabläufe, wie beispielsweise dem Gehen und Klettern verhelfen könnte. Dies wirkt sich positiv bei der Bewältigung von Hindernissen und unwegsamem Gelände aus.
    Eine Struktur, in der solche nach biologischem Vorbild um ein Skelett angeordnet werden, wird entwickelt, sodass die notwendigen Freiheitsgrade und Kräfte realisieren werden können. Mit Hilfe eines additiven Fertigungsverfahrens wird dieses aus Polyactiden mittels 3D-Druckverfahren hergestellt.
  • Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt

    Fachgebiet: Technik
    Schule: G.-E.-Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal
    Mitglieder: (St.-Nr. 21) Christoph Musch

    Während die bemannte Raumfahrt zunehmend an Bedeutung gewinnt, steht man noch immer einer Vielzahl von ungeklärten Problemen gegenüber. Besondere Relevanz hat dabei die kontinuierliche humane Versorgung. Kann ein zur Autonomie befähigtes System nach irdischem Vorbild bestehen, welches die Sauerstoff und Nahrungsproduktion gewährleisten kann? Zur klärenden Bewertung dieser Frage werden zwei geschlossene Biosysteme (Glasbehälter V ˜ 40l) untersucht. Diese sind zur empirischen Erfassung von abiotischen Faktoren, welche als zentrale Indikatoren gesehen werden können, mit einem Arduino Microcontoller und mehreren Sensoren ausgestattet. Zentrale Aspekte bilden die Darstellung der elektronischen Bestandteile, Betrachtung der Messvorgänge und die Optimierung biochemischer Prozesse zur effizienten Abbildung. Eine abschließende Auswertung besteht zur optimalen Erfassung auf differenzierten Ebenen und in Bezug auf die gewonnenen Daten.
  • Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung

    Fachgebiet: Mathematik/Informatik
    Schule: Sächsisches Landesgymnasium St. Afra zu Meißen
    Mitglieder: (St.-Nr. 13) Julian Meyer

    Holz hat wohl die längste Geschichte aller Werkstoffe, aber trotz der Tatsache, dass es in der Vergangenheit beständigeren Werkstoffen weichen musste, wird es nun vor allem wieder wegen seiner hervorragenden Ökobilanz immer öfter verwendet und bietet dank seiner vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten ein breites ingenieurtechnisches Anwendungsspektrum. Jedoch ist es durch seine anisotropen Eigenschaften schwer, Holz kontinuumsmechanisch zu beschreiben, was eine präzise Planung ermöglichen würde. So wird im Zuge dieses Projektes versucht durch phänomenologische Betrachtungen eine möglichst exakte Beschreibung mechanischer Eigenschaften des Werkstoffes Holz zu erarbeiten und diese mithilfe der Finiten-Elemente-Methode (FEM) innerhalb des Finite Element Analysis Programs (FEAP) als nutzbares Werkzeug bereitzustellen. Im Zuge des Projekts wird die Funktionalität anhand eines Probekörpers, sowie eines Stirnversatzes, mit Parametern aus externen Messungen gezeigt.
  • Sonderpreis Umwelttechnik

    Fachgebiet: Technik
    Schule: Freies Gymnasium Penig
    Mitglieder: (St.-Nr. 22) Sarah Mogdans

    Operationen im Magnetresonanztomographen können mit Hilfe von Kathetern vereinfacht werden. Dabei spielt das Tracken von Kathetern im MRT eine große Rolle, da dadurch die Position von Operationsbesteck oder Kathetern auf MRT-Bildern nachverfolgt werden kann.
    Um dies zu realisieren, habe ich verschiedene Schwingkreise hergestellt, die sich durch ihren Aufbau selbst mit Energie versorgen und so an Katheter angebracht werden können, ohne von außerhalb mit Strom gespeist werden zu müssen. Diese Schwingkreise habe ich erst in größeren Abmessungen selbst gelötet. Später dann habe ich Schaltpläne und Boards entworfen, nach denen diese Schwingkreise hergestellt werden können. Die Schwingkreise dürfen dabei nur Abmessungen von wenigen Millimetern haben und müssen mit ihrer Resonanzfrequenz auf die Frequenz des MRT-Geräts eingestellt sein.
    Weiterhin habe ich eine Internetseite zum Thema Schwingungen entworfen, auf der einige Übungen und mehrere Tests zu finden sind.
  • Studienseminar "Kerschensteiner Kolleg"

    Fachgebiet: Technik
    Schule: Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg
    Mitglieder: (St.-Nr. 17) Franz Arnold

    Das Projekt behandelt den Aufbau und Einsatz eines Rauschthermometers nach Johnson-Nuiqist. Das aufgebaute Thermometer soll für den Einsatz in der heutigen Tieftemperaturphysik optimiert werden. Dabei sollen entstehende Fehler durch Optimierung minimiert werden. Ein Fix-Punkt-Device und eine Kalibrierung gegen ein zweites Thermometer soll dabei die Genauigkeit verbessern. Kern der Arbeit ist es, festzustellen, ob ein selbst gefertigtes Rauschthermometer die Genauigkeit eines industriell gefertigten Sekundärthermometers erreichen kann. Dazu werden mehrere Messwerte für verschiedene Temperaturen zwischen 15 µK und 5 K mit denen eines kalibrieten Thermometers verglichen.