25 JAHRE LANDESWETTBEWERB JUGEND FORSCHT

Neues kommt von Neugier

„Wer bei Jugend forscht mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein. Wer jedoch hinter die Dinge schauen und Fragen stellen will, die noch niemand gestellt hat, wer leidenschaftlich gerne forscht, erfindet und experimentiert, für den ist der Wettbewerb genau das Richtige. Die Jungforscherinnen und Jungforscher sind gefordert, neugierig und kreativ zu sein. Es gilt sich zu trauen, in eine neue Welt einzutauchen. Dort können die Jugendlichen spannende und unerwartete Perspektiven entdecken, die ihren Blick auf unsere Welt verändern. Alle talentierten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten also dabei sein, wenn es heißt: Neues kommt von Neugier – bei Jugend forscht 2016!“

(aus Pressemeldung www.jugend-forscht.de Juli/2015)

 

25 Jahre Jugend forscht in Sachsen

Seit 1991 beteiligten sich in Sachsen fast 5.000 Jungen und Mädchen bei Jugend forscht; 220 von ihnen qualifizierten sich zu den Bundeswettbewerben. Sie brachten über 100 Haupt- und Sonderpreise mit nach Hause und errangen elfmal einen Bundessieg in ihrem Fachgebiet.

An diese Erfolge wollen wir auch zum 25jährigen Jugend forscht-Jubiläum in Sachsen anknüpfen und rufen alle sächsischen Forschertalente auf, sich bis 30. November 2015 unter www.jugend-forscht.de in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Physik/Informatik und Technik anzumelden

Wettbewerbstermine in Sachsen stehen demnächst fest

Regionalwettbewerb Dresden/Ostsachsen
03. März 2016 in Nünchritz
www.jufo-dresden.de 

Regionalwettbewerb Chemnitz/Südwestsachsen,
04. und 05. März 2016 in Chemnitz 

Regionalwettbewerb Leipzig/Nordwestsachsen,
25. Februar 2016
Foyer des Neuen Augusteums der Universität Leipzig
www.jufo-leipzig.de

Landeswettbewerb Sachsen
07. bis 09. April 2016
Industriemuseum Chemnitz
www.jugend-forscht-sachsen.de

Bundeswettbewerb 
26. bis 29. Mai 2016
Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn 
www.jugend-forscht.de

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DER TAG BEI GLOBALFOUNDRIES

futureSAX meets Jugend forscht – Zwei Netzwerke, ein Ziel.

tl_files/Artikelbilder/Veranstaltungen/Jugend forscht/Jufo 2016/Zschiebsch und Dulig.jpgInnovations- und Erfindergeist in Sachsen stärken – das ist sowohl Aufgabe des Schülerwettbewerbes Jugend forscht, als auch von futureSAX – der Innovationsplattform des Freistaates Sachsen. Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, nahm diese Gemeinsamkeit und das 25-jährige Jubiläum von Jugend forscht in Sachsen zum Anlass, am 2. November 2015 eine gemeinsame Jubiläums- und Vernetzungsveranstaltung zu initiieren.

Fast 200 junge Forscher und Schüler sowie Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus ganz Sachsen lernten sich kennen und profitierten vom gegenseitigen Austausch. Jugend forscht- sowie futureSAX-Alumni berichteten beim gemeinsamen Powertalk von ihren Erfahrungen und Erfolgen mit der Teilnahme am Schülerwettbewerb sowie dem futureSAX-Ideenwettbewerb. Unter den Gesprächsgästen, darunter auch der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, wurde man sich schnell einig, wie wichtig die frühe Förderung junger Talente ist. Vor Ort konnten zudem 18 Jugend forscht-Exponate in der Jugend forscht-Ausstellung bestaunt werden. Diese Gelegenheit ließen sich viele Gäste nicht entgehen, um auch gleich mit den Jugend forscht-Alumni direkt ins Gespräch zu kommen.

  

Ein besonderes Highlight des Abends stellte die wissenschaftliche Zaubershow vom Moderator und Diplom-Physiker Thomas Fraps dar, der das Publikum mit seinen Tricks im Nu in seinen Bann zog.

Mehr Eindrücke zur unvergesslichen Veranstaltung beider Netzwerke erhalten Sie hier.

Quelle: futureSAX - die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen

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LEHRERFORTBILDUNG MIT HOHEM PRAXISGEHALT

Jugend forscht bringt Schule und Wirtschaft zusammen

Arbeiten und Leben in und mit einem globalen Unternehmen, einzigartige Unternehmenskultur als Basis für den Erfolg und Digitalisierung / Industrie 4.0 – diese hochaktuellen Themen der sächsischen Landespatenunternehmen GOBALFOUNDRIES Dresden, BMW Group Werk Leipzig und Siemens in Sachsen verknüpft mit den daraus resultierenden Anforderungen an die Ausbildung in der Schule sind Inhalte dreier einzigartiger Fortbildungsangebote für Lehrer.

 Neben interessanten Impulsvorträgen aus den Unternehmen und korrespondierenden Perspektiven der sächsischen Bildungslandschaft setzen sich die Teilnehmenden in den Workshops mit dem Potenzial von Jugend forscht auseinander, um Schüler fit für die zukünftigen Herausforderungen zu machen.

Die Angebote richten sich an FachleiterInnen, FachberaterInnen, Betratungs- und BetreungslehrerInnen sowie Lehrende der Natur- und Geisteswissenschaften sächsischer Schulen.

Einladung mit allen Workshop-Inhalten finden Sie als PDF-Datei unter "WEITER"

VERANSTALTUNGEN UND TERMINE:

Dienstag, 17.11.2015, 10:00 – 16:00 Uhr, BMW Group Werk Leipzig
UNTERNEHMENSKULTUR – von Erfolgsmodellen lernen
Anmeldeschluss: 10.11.2015

Freitag, 27.11.2015, 10:00 – 15:00 Uhr, GLOBALFOUNDRIES Dresden
GLOBALISIERUNG live – Schüler vielfältig vorbereiten
Anmeldeschluss: 17.11.2015

Donnerstag, 10.12.2015, 10:00 – 15:00 Uhr, Siemens AG, Niederlassung Chemnitz
DIGITALISIERUNG / INDUSTRIE 4.0 – Zukunftsideen beginnen in den Schulen
Anmeldeschluss: 01.12.2015

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YOUTUBE VIDEO von Jugend forscht Leipzig

Willi Zschiebsch und Sebastian Ronneberger erklären ihre Jugend forscht Projekte

tl_files/JuFo-2011/Zschiebsch Video.jpgWilli Zschiebsch (18) vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig mit seinem Projekt einer gelenkigen, bionischen Laufmaschine für den Einsatz in unwegsamem Gelände. Landessieger beim Sächsischen Landeswettbewerb Jugend forscht 2015 in Leipzig.

Zum Video

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Reisebericht von SEBASTIAN RONNEBERGER

Forschungsaufenthalt im Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission in Ispra (Italien) mit Besuch der Expo 2015 in Mailand

tl_files/JuFo-2011/Flugzeug.jpgBei der Sonderpreisverleihung des diesjährigen 50. Bundeswettbewerbes Jugend forscht in Ludwigshafen wurde neben zahlreichen anderen Auszeichnungen auch der Preis „Aufenthalt im Joint Research Centre (JRC) in Ispra“ von der Europäischen Kommission an insgesamt sechs Jungforschern aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie und Mathematik/Informatik vergeben.

Nachdem einige Formalitäten, wie zum Beispiel Flugverbindungen, An- und Abreisetag, …. per E-Mail geregelt wurden, hieß es Koffer packen. Während des circa 90-minütigen Fluges mit einem Airbus A320 von Berlin Tegel nach Mailand Linate, konnte ich aufgrund der sehr guten Wetterverhältnisse das Alpenvorland und die Alpen mit ihren schneebedeckten Berggipfeln beobachten und mit meiner Kamera ablichten (siehe Bild oben).

Am Flughafen angekommen wurde ich von einem Fahrer des JRC freundlich in Empfang genommen und zu unserer Unterkunft, einem 4-Sterne-Hotel in der Stadt Varese im Nordwesten von Mailand, gefahren.

Am Abend konnten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen in einer auf Meeresfrüchte spezialisierten Pizzeria kennen lernen. Nach einem kleinen Frühstück am Mittwochmorgen stand unser erster offizieller Programmpunkt auf dem Plan – die Expo 2015 in Mailand. Bei dieser Weltausstellung präsentieren über 100 verschiedene Staaten und internationale Organisationen in Form von aufwendig gestalteten Pavillons ihre Ideen zu dem Thema „FEEDING THE PLANET – ENERGY FOR LIFE“. Obwohl wir uns den ganzen Tag auf dem riesigen Gelände der Expo befanden, konnten wir uns aus Zeitgründen nur einige Pavillons intensiver anschauen unter anderem die Pavillons der Staaten Großbritannien, Schweiz, Deutschland, Vereinigte Arabische Emirate, USA, Thailand und den Pavillon der Europäischen Union. Mittag- und Abendessen haben wir jeweils in der Restaurantstraße „Eataly“, wo italienische Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen Italiens zubereitet wurden, gegessen.

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Das JRC in Ispra (Italien)

Nach einer erholsamen Nacht und einem erneuten kleinen Frühstück im Hotel, wurden wir am Donnerstagmorgen zu unserem zweiten großen Programmpunkt gefahren – dem Aufenthalt im Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission in Ispra.

Dort bekamen wir zunächst am Eingang unsere Besucherausweise. Im Anschluss erhielten wir einen interessanten Einführungsvortrag in den Aufbau beziehungsweise die Aufgabenbereiche des Joint Research Centre und bekamen die Gelegenheit unsere eigenen Projekte bei dem „Tour de Table of awardees‘ projects“ kurz vorzustellen. Danach berichtete ein Wissenschaftler vom Institute for Health and Consumer Protection (IHCP) über „Public Health Policy and Support Unit activities“. Anschließend besuchten wir die „Luxembourg semester opening ceremony“ am Haupteingang des JRC, bei der feierlich die Fahne von Luxemburg gehisst wurde und aßen in der Nuova Mensa zu Mittag.

Unser Nachmittagsprogramm startete mit einer Nanobiowissenschaften Tour durch die Laborräume des IHCP und endete mit dem Programmpunkt „Shadowing the scientists“, bei dem ich mir die Labore des „European Union Reference Laboratory for Alternatives to Animal Testing“, kurz ECVAM anschaute und den Wissenschaftlern Fragen zu ihren Forschungsschwerpunkten und den Laborgeräten stellen durfte. Gegen 17:00 Uhr nachmittags gaben wir unsere Besucherausweise ab und fuhren zurück zu unserer Unterkunft. Den Abend verbrachten wir dann in Varese, wo wir das Stadtzentrum mit den vielen kleinen Geschäften und einen wunderschönen Stadtgarten besichtigten, bevor wir erneut in unserer schon bekannten Pizzeria zu Abend speisten.

Der Freitag, unser zweiter und zugleich letzter Tag im JRC, startete mit einer Tour durch das „Vehicle Emissions Laboratory (VELA)“ des „Institute for Energy and Transport (IET)“, in dem die Wissenschaftler die Abgase zum Beispiel von PKWs oder LKWs untersuchen. Danach besuchten wir das „European Union Reference Laboratory for Genetically Modified Food and Feed (EU-RL GMFF)“, wo die Forscher mit Hilfe molekulargenetischer Methoden genetisch modifizierte Substanzen erkennen und untersuchen können. Anschließend informierten wir uns in den Ausstellungsräumen des Joint Research Centre zu den einzelnen Instituten mit ihren jeweiligen Forschungsschwerpunkten. Nach dem Mittagessen nahmen wir an einer Führung durch das „European Laboratory for Structural Assessment (ELSA)“ teil, wo die Wissenschaftler Erdbeben in Zeitlupe simulieren und so Eigenschaften von Baumaterialien analysieren können.

Im vorletzten Programmpunkt erhielten wir einen Einblick in das „Water Laboratory“ von dem „Institute for the Environment and Sustainability (IES)“, in dem die Forscher die Qualität von Wasser untersuchen. Zum Schluss schauten wir uns die Zellkulturlabore des „European Union Reference Laboratory for Alternatives to Animal Testing“ an und verabschiedeten uns von unseren beiden netten Begleiterinnen aus der JRC Communication Unit. Am Abend nach der Mahlzeit in unserer vertrauten Pizzeria hieß es dann erneut Koffer packen und sich von den anderen Teilnehmern zu verabschieden bevor es am Sonnabendmorgen wieder zurück nach Deutschland ging.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Reise nach Italien zur Expo 2015 und zum Joint Research Centre in Ispra sehr interessant und abwechslungsreich fand. So konnte ich auf der einen Seite einen ausgeprägten Einblick in zahlreiche Labore mit ihren entsprechenden Forschungsaufgaben erhalten, und zum anderen den Forschungsalltag mit den vielen netten Menschen im JRC und die Gegend um Mailand näher kennen lernen.

Quelle: Stiftung Jugend forscht

02. November 2015 | GLOBALFOUNDRIES Dresden

futureSAX meets Jugend forscht

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Jugend forscht und des 25-jährigen Jubiläums von Jugend forscht in Sachsen lädt futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen und Netzwerk für Gründer, Unternehmer, Wissenschaftler und Investoren, zu einer Festveranstaltung ein. Neben einem abwechslungsreichen Programm haben die Gäste die Möglichkeit, Kontakte zu Jugend forscht und futureSAX-Alumni sowie zu vielen weiteren spannenden Persönlichkeiten aus der Region zu knüpfen.

Bei der Veranstaltung wird es eine Ausstellung mit Exponaten aus 25 Jahren Jugend forscht in Sachsen geben. Wenn Sie Interesse haben, auch Ihr Exponat zu präsentieren, können Sie dies bei der Anmeldung angeben.

Der Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2015. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen. Die Reisekosten werden Ihnen erstattet.

Programm und Anmeldung


Rückfragen an:
Frau Christin Lorenz
E-Mail: christin.lorenz@futuresax.de
Telefon: 0351 4402-612 

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